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Styleberatung für Männer - Teil 1: Kleidung

Unsere Serie Styleberatung für Männer richtet sich hauptsächlich an Männer, die Ihren Stil verändern möchten. Denn auch Männer sollten Wert auf ihr äußeres legen. Man muss auch nicht schwul oder metrosexuell sein, um zu wissen:

 

Kleider machen Leute!

 

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Auch wenn es hart klingt, unser Äußeres ist beim ersten Eindruck meist wichtiger als innere Werte. Man wird aufgrund seiner Kleidung in eine Schublade gesteckt (oftmals auch fälschlich). Unsere Kleidung sagt nämlich einiges über uns aus! Wir wollen sicher keinen Markenwahn ausrufen aber eine sogenannte ALDI-Jeans sagt: ich bin nicht modebewusst und ein Niemand. Es ist also wichtig zu wissen:

 

Was sagt meine Kleidung über mich aus?

 

 

Das Outfit ist immer wichtig. Mit dem richtigen Style wirkt man positiv auf seine Mitmenschen. Dabei kommt es auch darauf an, bei wem man Eindruck machen möchte.

 

Manche Kleidungsstücke sorgen dafür, dass wir bestimmten Szenen zugeordnet werden oder man uns Charaktereigenschaften zuschreibt.

 

Ein Pullover mit Tribal-Auftdruck sagt z.B.: Ich habe ihn gekauft als ich 12 war weil er cool ist.
Vielleicht hat ihn aber auch Mama gekauft weil sie dachte, er wäre cool. Solche Aufdrucke sorgen dafür, dass man als unreif abgestempelt wird. Jeder, der älter als 12 ist, sollte den Pullover entsorgen.

 

Ein Pullunder mit Karomuster sagt: Ich bin langweilig und Mama wollte, dass ich vernünftig aussehe.
Pullunder sind nur etwas für Lehrer und Geschäftsleute. Ein billiger Pullunder sieht nie gut aus (besonders nicht in lila!). Nur wenn das Outfit gut abgestimmt ist und die Farben zu deinem Typ passen, darfst du einen Pullunder tragen. Und bitte nur zu den richtigen Gelegenheiten! (z.B. Büro, Familientreffen).

 

Eine Picaldi-Hose sagt: Ich bin ein halbstarker Hip Hop Fan und versuche möglichst hart zu wirken. In der Pubertät grade noch erlaubt, ab 18 Jahren sollte man aber nicht mehr auf kleinkriminell machen. Das gleiche gilt übrigens für Nike AirMax, Alpha-Jacken und Boxerschnitt.

 

Ein Glitzer-Playboy-Shirt sagt: Ich mache auf extrem cool und bilde mir ein bei Frauen gut anzukommen. Bunte Shirts mit Glitzer-Aufdruck sind tödlich für dein Image. Man wird dich für einen sogenannten möchtegern Styler halten. Das gilt außerdem besonders für Ed Hardy Kleidung! Muster und Aufdrucke sind was für Kinder und assoziale, auch große Markenschriftzuge sind unangebracht. Absolute Krönung des schlechten Geschmacks sind übrigens Cipo & Baxx Hosen!

 

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Es gibt unzählige Beispiele für Kleidung die etwas über uns sagt. Man muss ein Gespür dafür entwickeln und sich in andere Menschen hineinversetzen, um herauszubekommen was sie über uns denken wenn wir bestimmte Kleidung tragen.

 

Muss ich dem Trend folgen?

 

Niemand ist gezwungen Modetrends zu folgen. Individualismus ist auch in der Modebranche nichts negatives. Manche werden sogar von Individualisten zu Trendsettern. Es ist jedoch ratsam den Trends zu folgen, wenn man selbst nicht so ein gutes Gespür für Mode hat. Jeder hat die Wahl: Man kann gegen den Strom schwimmen oder mit ihm. Man kann sich anpassen oder anecken.

 

Viele Männer sind auf der Suche nach einem neuen Style, weil sie festgestellt haben, dass ihre Klamotten nicht mehr im Trend liegen. Ein gutes Beispiel sind Baggy-Pants und Schlaghosen. Man kann aber auch zu alt für seinen Style werden ohne, dass dieser wirklich aus der Mode gekommen ist. So tragen viele 12-18 jährige Picaldi-Hosen oder Alpha-Jacken, um ihre Zugehörigkeit zur Hip-Hop-Szene zu verdeutlichen. Im Alter von 20 oder 25 Jahren sollte man sich jedoch nicht mehr so kleiden.

Der beste Grund für einen Mann sein Outfit zu ändern sind jedoch die Frauen. Wir stehen auf die hübschen gut gekleideten Frauen. Die Hollywood-Stars, die TV-Moderatorinnen usw. Wer sich fragt, warum er bei solchen Schönheiten nicht landen kann, sollte sich zuerst mal seinen Style anschauen. Oft werden schlecht gekleidete Männer gar nicht erst vom Objekt der Begierde wahrgenommen. Schöne Frauen können sich schließlich ihren Partner aussuchen. Da fällt die Wahl sicherlich eher auf einen gut gekleideten, vorzeigbaren Mann, als auf den, der mit einem Trainingsanzug rum rennt.

 

Wie kombiniere ich meine Kleidung?

 

Es bringt nichts sich ein paar gute Kleidungsstücke zu kaufen, wenn man sie nicht zu kombinieren weiß! Allerdings braucht man auch dazu ein gutes Gespür. Man muss nicht nur auf die Art, sondern auch auf die Farbe des Kleidungsstücks achten.

 

Man kann nicht alle möglichen Kombinationen aufführen, ihr könnt euch aber mögliche Kombis von anderen Leuten abschauen. Man kann nicht immer sicher sein ob die Kombi allgemeingültig als gut empfunden wird, man kann allerdings einige von vorn herein ausschließen:

 

Bitte tragt keine Turnschuhe zu Anzügen oder Anzug-Hosen. Das war in den 90ern vielleicht cool aber nicht heute. Tragt bitte auch keine feinen Schuhe ohne Hemd oder Sakko. Und das allerwichtigste, tragt niemals ein T-Shirt oder gar einen Pullover in der Hose! Hängt das Shirt zu weit über die Hose, ist es schlicht zu groß und ihr tragt es am besten gar nicht!

 

Auch bei Farben kann man nicht generell festlegen, welche Kombinationen tragbar sind. In den meisten Fällen beißen sich Farben, die sich aus der selben Primärfarbe (Rot, Gelb, Blau) mischen lassen. Blau und Lila, Rot und Pink sind z.B. nicht kombinierbar. 

 

Es ist aber sehr wichtig, dass ihr nicht einfarbig durch die Welt lauft. Man sollte darauf achten, dass ein Kontrast (zumindest zwischen Hose und Oberteil) entsteht. Tragt z.B. ein helles T-Shirt zu einer dunklen Jeans oder umgekehrt.

 

Im Herbst/Winter könnt ihr mehr zu Grau und Brauntönen wechseln aber im Frühling und vor Allem im Sommer solltet ihr etwas farbiges tragen. Ein rotes Shirt z.B.

 

Du brauchst mehr als einen Style!

 

Man(n) muss wissen, dass man mehr als nur ein Outfit und einen Style braucht (klingt für manche selbstverständlich, andere tragen Tag für Tag das selbe, egal zu welchem Anlass).

 

BusinessCasual

 

Zwar kann man sich nicht in jedem Beruf sein Outfit aussuchen, sollte dies möglich sein, sollte man es allerdings auch tun. Der seriös gekleidete Verkäufer verkauft mehr und der gut gekleidete Kollege ist erfolgreicher als der, der einen Kartoffelsack trägt. Du solltest dir also, falls möglich, ein Business Outfit zulegen.

 

Privat sollte man sein Outfit seinem Einkommen entsprechend wählen. Der Geschäftsmann trägt beispielsweise auch nach der Arbeit gern Hemd und Sakko. Als Bauarbeiter ist das natürlich nicht angebracht. Ein Casual Outfit, also legere Kleidung, ist hier das richtige. Man kann allerdings den Business- und denn Casual-Style auch kombinieren. Es muss nicht immer der Hoody sein, auch ein Hemd oder ein Sakko kann man zu Jeans tragen.

 

Hier gehts zu Teil 2

 

Habt ihr nützliche Tipps? Wie sieht euer Style aus? Was findet ihr unmöglich?

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