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Testbericht: Burnout Paradise (47)

Burnout? War das nicht das Spiel, wo man rasante Straßenrennen mit viel Gegenverkehr und fiesen Gegnern fährt? Das wo man sich so tierisch konzentrieren musste, um nicht einen wahnsinns Crash zu verursachen oder von einem Gegner von der Straße gedrängt zu werden?

 

Burnout ParadiseBurnout Paradise

 

Ja! Damals war es genau diese Action, die Burnout ausgemacht hat. Und nicht nur das! Neben einem tollen Einzelspielermodus gab es auch einen mindestens genauso guten Mehrspielermodus.

Heute sieht die Sache leider etwas anders aus...

 

Ich plante mit ein paar Freunden einen PS3-Abend zu machen. Da braucht man natürlich auch gute Games, die über einen Offline-Multiplayer verfügen. Da dachte ich sofort an Burnout. Ich erinnerte mich an die besagten spannenden Rennen.

 

Nun als ich dann Burnout Paradise für läppische 20 Euro ergattern konnte, hatte ich zunächst das Gefühl ein Schnäppchen gemacht zu haben. Ich hatte sogar darauf geachtet die Ultimate Box zu kaufen. Der Standartversion verfügt nämlich gar nicht über einen Mehrspielermodus - Was dachten sich die Entwickler dabei bloß?

 

Jedenfall habe ich das Spiel zuhause sofort eingelegt, um zu sehen, wie es sich verbessert hat...

 

Und was musste ich feststellen? Nicht nur der Open-World-Einzelspielermodus ist extrem öde, auch der Mehrspielermodus ist quasi gar nicht vorhanden.

 

Klickt man auf Mehrspieler-Party starten, hat man lediglich 3 Möglichkeiten:

 

Man kann nacheinander eine Runde auf einer nicht frei auswählbaren Strecke fahren, um dort eine Beste Rundenzeit zu fahren - mehr als langweilig...

 

Man kann nacheinander auf freier Strecke versuchen, ein nicht frei auswählbares Fahrmanöver auszuführen - auch nicht grade spannend...

 

Und man kann nacheinander auf einer vorgegebenen Strecke einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen - wie einfallsreich.

 

Mit andern Worten: Es gibt keinen Crashmodus mehr wo man seiner Karre in den Gegenverkehr lenkt um den möglichst maximalen Schaden zu verursachen und es ist auch nicht möglich, ein Rennen gegeneinander zu fahren.

 

Wer also auf beim Kauf von Burnout auf den gewohnt tollen Mehrspieler gesetzt hat, würde arg enttäuscht. Aber auch der Einzelspielermodus gibt diesmal nicht viel her.

 

Man fährt frei in Paradise City umher und hat die Möglichkeit an unzähligen Ampeln ein Rennen zu starten. Die Gegner sind allerdings nicht sehr schwer zu besiegen und es gibt auch kaum Gegenverkehr. Die Autos selbst sehen diesmal auch nicht besonder schön aus. Grelle Lackierungen und bunte Aufkleber machen aus einem echten Bulliden ein Matchboxauto...

 

Insgesamt komme ich zu folgender Punktevergabe:

 

Grafik 9/10

Steuerung 8/10
Einzelspielermodus 4/10

Mehrspielermodus 0/10
Fuhrpark 4/10

Spieldauer 7/10

Spielspaß 3/10

Karte 6/10

Gegner 6/10

Optionen 3/10

 

Gesamt: 47/100 Punkte 

 

[Metacritic Score: 87]

[Gamesonly Score 9,8]

 

Gewichtet man Spielspaß und Modi höher, kommt man natürlich auf ein noch schlechteres Ergebnis...

Wer nur dumm ein bisschen rumfahren möchte, der hat an Burnout Paradise vielleicht sogar spaß. Die Grafik ist nicht schlecht und man kann eine Weile damit verbringen die Autos freizuspielen. Großer Spielspaß kommt jedoch nicht auf und der Mehrspielermodus ist quasi nicht vorhanden da es kein Splitscreen gibt. Partymodus kann man das jedenfalls nicht nennen.

 

Ich empfehle das Spiel nicht weiter, da es für mich ein großer Fehlkauf war - selbst wenn ich nur 20 Euro bezahlt habe!

 

Besitzt ihr Burnout Paradise? Was haltet ihr davon? Wenn Ihr noch fragen zum Spiel habt, kommentiert einfach den Artikel. Ich versuche alle Fragen zu beantworten!

 

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